«Der Stellenwert von Tür und Tor wird oft unterschätzt», sagt Olivier Furter, Leiter der betrieblichen Prozesse und Projekte bei der Menu and More AG, der einstigen «Volksküche» der Stadt Zürich. Die hat ihr Bild seit Kurzem komplett gewandelt. Seit dem Sommer 2025 ist ihr Sitz im Ecopark Tivoli. Und technisch wurde erheblich aufgerüstet.

Einen massgeblichen Anteil daran hat der Torhersteller Efaflex. Er sorgte neben den bereits auf modernen Standards basierenden Toren eines zuvor schon tätig gewordenen Wettbewerbers für eine weitere Aufwertung in den Produktionsräumen und Logistikbereichen.
Qualitätsmerkmale
Dabei waren Qualitätsmerkmale wie die Trennung unterschiedlicher Temperaturbereiche zwischen Produktions- und Logistiksektoren durch beschleunigte Torschliessungen, gute Isolierung, robuste Mechanik, zuverlässige Bedien-Funktionen, moderne Sensorik in Sicherheitsbereichen und der zeitnah verfügbare Service des Torherstellers wichtige Argumente.
O.Furter
Schliesslich steht Menu and More mit rund 100 Mitarbeitenden, die auf die schonende und ausgewogene Zubereitung von Mahlzeiten und die Belieferung vor allem von Kindern und Jugendlichen spezialisiert sind, gegenüber rund 600 Einrichtungen in der Pflicht, erklärt Furter in der hauseigenen, tip-top-ausgestatteten Mitarbeiter-Kantine.
Gute Noten vom Betriebsleiter
Seit Menu and More im Juli den Betrieb in der neuen Anlage in Spreitenbach aufgenommen hat, haben die neuen Tore von Efaflex schon 8500 bis 9000 und Tausende weitere Öffnungs- und Schliessungs-Zyklen ohne Zwischenfälle hinter sich. Olivier Furter bückt sich an einer Schleuse, um die Reaktionszeit eines der Schnellllauftore auf die Probe zu stellen. Efaflex bekommt von ihm gute Noten. Die technische Ausstattung sorgt oft für Effekte, die nicht gleich ins Auge fallen, aber schnell mal für den Betriebsablauf entscheidend sein können.
Schnelle Reaktionszeiten
Der Weg durch die «Produktion», die Herstellung der Mahlzeiten, die kalt geliefert und jeweils vor Ort in
den zu beliefernden Einrichtung aufgewärmt werden, ist nur in Schutzbekleidung erlaubt. Mehrfach-Barrieren sorgen dafür, dass Aussen-Einflüsse auf ein Minimum reduziert werden, der etwaige Austausch von Fremdkörpern und Schadstoffen bestmöglich unterbunden wird.
Hochisolierende Tortechnik
Offene Haartracht, Bart, Zöpfe und Strassen-Outfit werden per Haube und Kittel bedeckt. Schuhwerk und Sohlen durchlaufen einen Reinigungsvorgang mit intensiver Behandlung durch rotierende Bürsten und werden anschliessend durch Plastikfolie umhüllt. Integrierte Sensoren melden, wenn die Hygiene-Schranke und der Schritt in den nächsten Bereich frei sind.
Am Wareneingang
Im Erdgeschoss hat Efaflex den Logistikbereich mit fünf hochisolierenden Kühlraumtoren EFA-SST-L ISO-60 ausgestattet. Das EFA-SST-L ISO-60 ist das ideale Anschlusstor, wenn bei stark frequentierten Öffnungen, wie es beispielsweise in Kühlräumen der Fall ist, eine anspruchsvolle Isolierung gefordert ist. Es verbindet zwei Tortechnologien von Efaflex zu einer innovativen Lösung: die Spirale, sowie hochisolierende Lamellen.
Strenge Hygienestandards
Die Kombination beider Vorteils-Merkmale macht das EFA-SST-L ISO-60, das auch gern im Airline Catering renommierter Fluglinien eingesetzt wird, zur bestmöglichen Wahl. Thermisch getrennte Aluminiumprofile mit verschleissarmen Dichtungen übernehmen die vertikale Isolierung zur Zarge. Beide Abdichtungen lassen sich optional auch mit Heizbändern ausstatten.
Fotos: Efaflex
In den Produktionsräumen selbst sind 13 Folientore des Typs EFA-SRT-L ECO im Einsatz, die unter anderem auch mit den strengen Anforderungen der US-Food and Drug-Administration (FDA) konform gehen. Die flexiblen Behänge sorgen für zuverlässig hohe Öffnungs- und Schliessgeschwindigkeiten. Im Fall eines Stromausfalls ist ein schnelles und einfaches Notöffnen der Rolltore jederzeit möglich. Dazu wird lediglich das Zugseil betätigt. Die Bremse löst sich und das Tor öffnet sich automatisch. «Auf solche Sachen müssen wir uns verlassen können», so Furter.
Sicherheits-Ausstattung
Zu den optionalen Sicherheits-Ausstattungen zählen zudem EFA-Scan, der weltweit erste Laserscanner für die Anwendung am Tor als zuverlässiger Impulsgeber und Sicherheitssystem in einem, und der Anfahrschutz EFA-EAS. Der sorgt dafür, dass beim Aufprall durch ein Fahrzeug, beispielsweise einen Stapler, das unterste Torblattmodul sofort beidseitig aus der Führung gedrückt wird. Eine Sensorik signalisiert dies an die Torsteuerung, die sofort die Torbewegung stoppt.
Abgesicherte Torsteuerung
Torblatt und Anschluss-Schild lassen sich ohne Handhebel wieder in den Arbeitszustand zurückführen. Stillstandzeiten wie auch etwaige Reparaturkosten werden somit auf ein Minimum reduziert. Wie alle städtischen Einrichtungen musste auch die einstige «Armenküche» in zurückliegender Zeit schon mal auf die Kostenbremse treten. «Wir dürfen aber nicht an der falschen Stelle sparen», so Furter. Über längere Zeiträume räche sich das.
Wertvolle Sekunden
Sekunden und Minuten an Toren, vor denen Mitarbeitende immer wieder auf vollständiges Öffnen und Schliessen warten müssen, summieren sich über´s Jahr hinweg auf ansehnliche Stunden. Feinheiten, und sind neben dem energetischen Standpunkt des Einhaltens unterschiedlicher Temperaturen auch geeignet, die Energiebilanz insgesamt zu beeinträchtigen.
Schnelle Zyklen
Olivier Furter weiss die ausführliche Beratung durch Efaflex-Projektleiter Lukas Buechi zu schätzen. Dabei sind auch der Service und die schnelle Verfügbarkeit bei auftauchenden Problemen entscheidend. «Den brauchen wir – abgesehen von den Dingen, die per Fernwartung erledigt werden können – wegen der unabdingbaren Einhaltung der Lieferzeiten gegenüber unseren Abnehmern schnellstmöglich vor Ort», so Furter. «Da genügt nicht der Betriebstechniker im Haus».
Insgesamt, so der Leiter der betrieblichen Prozesse und Projekte bei der Menu and More AG, «sehen wir, dass der Begriff der ´Nachhaltigkeit´ hier seinen realen Stellenwert erfährt».
Das EFA-SST-L ISO-60
- Max. Wärmedämmung mit EFA-THERM Isolierlamellen
- - U-Wert bis 0,8 W/qm K
- - 60 mm starkes Torblatt
- - Öffnen mit bis zu 2,5 m/s
- -Schliessen mit bis zu 1,0 m/s
- -Bis 250.000 Lastwechsel / Jahr
- - Standard-Baugrössen bis
- B = 6000 mm / H = 6000 mm
Das EFA-SRT ECO
- - Ideal für Fördertechnik
- - Platzsparende Bauweise
- - Gutes Preis-/Leistungsverhältnis
- - Optional mit Anfahrschutz
- - Öffnen mit bis zu 2,0 m/s
- - Schliessen mit bis zu 1,0 m/s
- - Bis 150.000 Lastwechsel / Jahr
- - Standard Baugrössen bis
- B=6.000 mm, H=7.000 mm
Hintergrund
Bereits seit mehreren Jahren hatte sich am Sihlquai ein Engpass bei den vorhandenen Produktionskapazitäten abgezeichnet. Künftige Anforderungen seien dort absehbar mit der vorhandenen Infrastruktur nicht mehr zu erfüllen gewesen. Die steigende Nachfrage sowie die flächendeckende Einführung von Tagesschulen in der Stadt Zürich erhöhten den Bedarf an Mittagessen zusätzlich.
Schon seit 2018 war man im Gespräch mit der Stadt Zürich und privaten Anbieterinnen und Anbietern, um einen neuen Standort zu finden, der den betrieblichen Anforderungen langfristig und optimal gerecht werdenkönnte. Jetzt bot der Ecopark Tivoli die Chance, die Geschäftstätigkeit künftig weiter auszubauen. Das ökologisch hochwertige und CO2-freie Konzept des ECOPARKS passte hervorragend zur verstärkt auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Geschäftsstrategie.
Am neuen Standort boten sich Gestaltungsspielräume und die Möglichkeit, die künftige Infrastruktur aktiv mitzugestalten. Furter: «Mit den neuen, sehr guten Voraussetzungen in Spreitenbach steigern wir die
Energieeffizienz in der Produktion. Langfristig haben wir uns zum Ziel gesetzt bis 2030, vollständig CO2-und emissionsfrei auszuliefern. Mit der verbesserten Verkehrsanbindung machen wir deshalb auch bei der Logistik einen Schritt vorwärts».

















