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Antizyklisch zum Erfolg verdammt
27. März 2026
«Angesichts der Weltlage war eigentlich nicht zu erwarten, dass wir die LogiMAT 2026 in allen Bereichen mit neuen Bestmarken beenden würden», resümiert LogiMAT-Messechef Michael Ruchty. «Aber im Markt hat sich offenbar das Bewusstsein durchgesetzt, dass man in Krisenzeiten antizyklisch agieren muss».

Mit dem AXL 15 iGo hart am Ball
27. März 2026
Staplerhersteller Still bleibt weiterhin hart am Ball, wenn es um konkrete Anwendungen bei innerbetrieblichen Transporten geht. Bislang gab es vor allem noch einen «blinden Fleck» sagt Still-Verkaufs-Chef Florian Heydenreich: Bei der Automatisierung des Be- und Entlade-Vorgangs an der Rampe. Der wird jetzt mit dem neuen AXL 15 iGo behoben.

Hochperformant mit 90-Volt-Batterie
25. März 2026
Der neue Toyota Traigo80 für Schwerlast-Anwendungen im Innen- und Ausseneinsatz, der auf der LogiMAT Premiere feiert, ist in fünf Varianten mit 80-Volt-Batterie - oder im High-Performance Paket auch mit 90-Volt-Batterie erhältlich. Die Tragfähigkeiten reichen von 3,5 bis 5,0 Tonnen.

Humanoide hinken hinterher
25. März 2026
Transport und Logistik werden in kommenden Jahren noch vor Reinigungs- (13%), Krankenhaus- (21%) und Landwirtschafts-Robotern (10%) mit einem Anteil von 52 % am meisten von Automatisierung und Robotisierung profitieren. Humanoide hinken buchstäblich noch ein wenig hinterher, holen aber auf.

Ganz neue Aura mit «Observer»
25. März 2026
Mit neuen Ausstellerrekorden, weiteren Bereichen im Konferenzzentrum ICS und dem üblichen Augenmerk auf die Auszeichnung der «Besten Produkt»-Sieger ging die diesjährige LogiMAT gleich zum Auftakt in die Vollen. Allen voran ein Video-Aufpasser von EPG, ein «SkyBot» von Ceilix und ein Akustikdetektor von Sonair.

Gasser neuer COO bei Pistor
25. März 2026
Ab Mai übernimmt Thomas Gasser bei Pistor die Funktion als Chief Operating Officer (COO). Der 45jährige soll Pistors logistische Leistungsfähigkeit weiter auf die Zukunft ausrichten . Gasser tritt die Nachfolge von Richard Betschart an, der nach 19 verdienstvollen Jahren in den Ruhestand geht.

Intralogistik-Segment wächst
22. März 2026
Getrunken wird immer und auch der Durst wird nicht simuliert. Auf Digitale Zwillinge – und zwar ebenfalls in Kooperation mit NVIDIA - greift bei der Planung von Anlagen inzwischen aber auch der Abfüllanlagen-Spezialist Krones zurück. Mit 7 % Wachstum und 5,66 Mrd. Umsatz im zurückliegenden Jahr.

«Agility» mit dem Paletten-Shuttle
20. März 2026
«AgileStore» ist die nächste Generation automatisierter Paletten-Shuttle-Systeme von Swisslog, das auf maximale Flächenausnutzung, Flexibilität und Durchsatz in Paletten-Hochregallagern mit hoher Lagerdichte ausgelegt ist. Das System wird auf der LogiMAT mehr als nur einen Blick wert sein.

Reachstacker mit Fördertechnik
20. März 2026
Der chinesische Baumaschinenhersteller XCMG positioniert sich an der LogiMAT mit Umschlaggeräten für Häfen und Containerdepots. Und mit spezieller „Fördertechnik“ für elektrische Nutzfahrzeuge durch staatliche Subventionen in bis zu sechsstelliger Höhe.

Spitalversorgung auf dem neuesten Stand
20. März 2026
Gilgen wirbt an der diesjährigen LogiMAT unter anderem mit seiner mecom-Behältertechnik, die am Universitätsspital Basel implementiert wurde. 5 km Fördertechnik verbinden hocheffizient Gebäude und Stationen. Retrofit und Modernisierung sind das Spezialgebiet der Experten aus Oberwangen.
Wasserstoff aus Ammoniak «cracken»
WAGNER Schweiz AG
Wasserstoff aus Ammoniak «cracken»
03. Dezember 2025
Bei künftigen Energie-Alternativen geht es nicht allein um Wasserstoff, sondern auch um Ammoniak und Transport-Möglichkeiten für CO₂, das unter dem Meeresboden versenkt werden soll. «Duisport» und eine LBC Tank Terminals Group wollen am Rhein ein neues Terminal für die beiden Stoffe einrichten.
«Cracks» auf neuen Wegen. Foto: LBC
Unter anderem soll Ammoniak vor Ort gecrackt werden, um daraus Wasserstoff zu gewinnen und die Anlage in Duisburg so ausgestattet werden, dass Ammoniak per Binnenschiff aus Vlissingen angeliefert werden kann. Dafür ist vor Ort eine eigene Infrastruktur geplant.
Eigene Infrastruktur schaffen
Gleichzeitig soll das Terminal als Lager für CO dienen, das aus industriellen Prozessen stammt. Ziel sei es, das CO₂ später dauerhaft unter dem Meeresboden (Offshore Sequestrierung) speichern zu können.
Zuversichtlich: M.Bangen. Foto: Duisport
Jetzt also ein Memorandum zwischen duisport und der niederländischen LBC Tank Terminals Group, um gemeinsam ein neues Umschlags-Terminal zu entwickeln, das bis 2030 seinen Betrieb aufnehmen soll. Beide Unternehmen kommunizieren, dass sie damit die Energiewende vorantreiben und die Industrie in Europa bei der Reduzierung von CO₂-Emissionen unterstützen wollen.
Neues Terminal am Nordkai
In Vlissingen entwickelt LBC derzeit einen grossen Hub für den Import, die Lagerung und das Cracken von Ammoniak. Mit dem Terminal in Duisburg-Hochfeld entstünde eine direkte Verbindung zwischen den Niederlanden und dem Ruhrgebiet, so dass Kunden künftig Ammoniak und Wasserstoff einfach und sicher beziehen können.
Rheinkai in Duisburg-Hochfeld: Foto: Blossey / Dusiport
Der Duisburger Hafen AG (duisport) sieht sich mit 21 Hafenbecken, zehn Containerterminals und rund 200 km an Gleisen als trimodale Logistikdrehscheibe und Knotenpunkt für die Warenströme in Europa. Pro Jahr werden über 20.000 Schiffe und 25.000 Züge abgefertigt, mehr als 100 Mio. t an Gütern und rund vier Millionen Container (TEU) umgeschlagen. Rund 300 Transport- und Logistikunternehmen haben sich angesiedelt, etwa 52.000 Arbeitsplätze sind direkt und indirekt vom Hafen abhängig.
Nachhaltige Logistikachse
Duisport-CEO Markus Bangen sieht die Zusammenarbeit mit LBC als weiteren Schritt, den Rheinkorridor gemeinsam mit den Häfen in Rotterdam und Antwerpen als nachhaltige Logistikachse zu stärken und die Transformation der europäischen Industrie zu ermöglichen: «Häfen sind Schlüsselakteure der Energiewende. Sie schaffen zukunftsfähige Infrastruktur und resiliente Lieferketten. Das gemeinsame Projekt mit LBC ergänzt das bereits bekannte Vorhaben zum Bau eines Tanklagers am Rheinkai Nord und eröffnet neue Möglichkeiten für den Umschlag der Energieträger der Zukunft im Duisburger Hafen.»

















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