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MAGA in der Einflugschneise
15. April 2026
Deutsche Technik steht immer noch hoch im Kurs, wenn es um zügigen Materialumschlag, die Eliminierung von Schwachstellen und Servicequalität geht. Nach erfolgreichen Projekten in Oklahoma und Texas, setzte der Stahlhändler «Steel and Pipe Supply» (SPS) in Kansas City erneut auf Sägen und Lagern mit Kasto.

Lagerausstattung mieten statt kaufen
15. April 2026
Bito geht mit einer wirtschaftlichen Alternative für Unternehmen in die Offensive, die ihren Lager- und Produktionsbereich neu ausstatten, erweitern oder temporär ergänzen wollen, ihr Kapital aber nicht langfristig binden möchten: Mieten statt kaufen, lautet die Devise. Die Vorteile - zumal in «dynamischen Zeiten» - leuchten ein.

«Kanpai» mit Sake auf die Pharma-Chain
15. April 2026
Eine erweiterte globale Plattform für das Gesundheitswesen präsentiert der Logistik-Dienstleister Yusen an der LogiPharma in Wien, an der sich dieser Tage Unternehmen wie Novartis, Bayer, Takeda und der Klinikversorger UCB beteiligen. Es geht um die professionelle Bereitstellung spezialisierter Gesundheitslösungen.

Stromlinienförmige Logistik
15. April 2026
Die eigene Schienenverbindung der Coop für die Stadtlogistik in Zürich, stromlinienförmige Logistikfahrzeuge und die Auslagerung der gesamten OP-Logistik in einer Kooperation zwischen der Klinik Seeschau und der Schweizerischen Post sind die Projekte, die für den diesjährigen Swiss Logistics Award von GS1 in den Endspurt gehen.

Vakuum-Technik macht mobil
14. April 2026
Druckluft ist bislang eher für feste Installationen gedacht. Auch Vakuum-Greifer von Schmalz arbeiten vorwiegend mit Leitungen, die oft quer durch Hallen und Anlagen geführt werden müssen. Doch die mobile Robotik benötigt zunehmend flexible Lösungen. Ein Bedarf, dem Schmalz nun verstärkt nachkommen will.

Ausflug in die Antriebstechnik
13. April 2026
Die Spezialisten für Software zur Steuerung intralogistischer Prozesse von Safelog haben an der LogiMAT eine Kooperation mit den Antriebs-Experten von SEW Eurodrive geschlossen, um gemeinsam eine leistungsstarke Software zur Steuerung mobiler und stationärer Prozesse in der Intralogistik zu entwickeln.

Networking mit Perspektiven
10. April 2026
«Never walk alone» könnte die Devise eines Networking-Events der Beratungsexperten von «Adnovum» lauten, bei dem am 7.Mai in Zürich der Digitale Produktpass (DPP), Cybersicherheit und IT-Chancen mit Petra Merino (GS1 Switzerland) und Sicherheits-Fachmann Andreas Achterholt.auf dem Programm stehen.

Instandhaltung in Österreich
10. April 2026
Mit einer Werkhalle in Obersiebenbrunn bei Wien erweitert Bahnhersteller Stadler die Kapazitäten für die Inbetriebsetzung, Zulassung und den Service moderner Schienenfahrzeuge in Österreich. In der Werkhalle werden bereits seit März 2026 die Hochgeschwindigkeitszüge der Westbahn gewartet.

Idealworks drängt auf US-Markt
10. April 2026
Idealworks, Teil der in München ansässigen Agile Robots Group, mit weltweit bereits mehr als 1.700 AMR und AGV sowie per KI in robotgesteuerten Logistikprozessen einer der Vorreiter in der industriellen Automatisierung, hat eine US-Gesellschaft mit Hauptsitz in Greenville, South Carolina gegründet.

Neue Chain-Belt-Sortierung
09. April 2026
An der LogiMAT hat Fördertechnik-Anbieter Interroll mit einer neuen Chain-Belt-Sortierung für Aufmerksamkeit gesorgt, die nach der Übernahme von Sortteq entwickelt wurde. Gemeinsam mit MCP Play ergibt sich ein Materialfluss-Ökosystem, das Einzelstücktransporte mit intelligenter Sortierung verbindet.
Unterflur und überirdisch
WAGNER Schweiz AG
Unterflur und überirdisch
12. August 2025
Klingt ein wenig wie in der Miniatur Wunderwelt, der «größten Modelleisenbahn der Welt» in der Speicherstadt Hamburg. «Alles wird flexibel, dynamisch und anpassungsfähig», verspricht Lars Bergmann mit seiner «Fluid Factory», die mit Unterflur-Magnettechnik arbeitet.

Lars Bergmann ist Gründer, CEO und verantwortlicher Geschäftsführer, garantiert Entwicklung und Implementierung von Softwarelösungen, Unternehmensführung und strategische Weiterentwicklung. Nicht zu vergessen, dass er sein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Auszeichnung und Note 1,0 bei der Diplomarbeit abgeschlossen hat. Gemeinsam mit Asset Manager und Banker Thomas Immler, Mücahid Erbek aus Hamburg und Unternehmensberater Robert Schittler tritt er an. «Unsere Patente wollte China an sich reissen», so Schittler. «Der Prozess hat zehn Jahre gedauert, und wir sind nun endlich handlungsfähig». Die Gründer halten sich für nicht mehr und nicht weniger als «die Zukunft der Warehousing- & Logistik-Branche», was auch ein Fraunhofer Institut bescheinige. Die patentierte «Fluid Logistics»-Technologie ersetze herkömmliche Förderbänder, Gabelstapler und batteriebetriebene Roboter durch magnetisch gesteuerte, autonome Transportplattformen.
Wandernde Magnetfelder
Jetzt tritt Bergmann, der schon mehrere Patente von ansteuerbaren Wandlerelementen auf kombinierbaren Flächen, Systemen zur Darstellung von virtuellen Szenarien bis hin zum «Vertical Farming» auf dem «Kerbholz» hat, mit seiner Technologie unterhalb des Bodens der Lagerhalle wandernder Magnetfelder für die «Factory of the future», der «Fabrik der Zukunft» auf den Plan.
«Unser System passt sich blitzschnell an und ist wartungsfrei», sagt er, «ideal für Industrie, Logistik und Verteidigung». Der Energieverbrauch sei mit nur 120 Watt pro Fahrzeug minimal, verglichen mit herkömmlichen Technologien wie E-Hubwagen. Maschinen, Werkzeuge und Fahrzeuge könnten sich in Echtzeit bewegen und jederzeit ihre Position anpassen. Dank des Verzichts auf mechanische Antriebe und Batterien sei das System nahezu wartungsfrei: Keine mechanischen Teile, keine Batterien – maximale Zuverlässigkeit.

Am Frankfurter Flughafen wurde schon mal eine Gepäckförderanlage simuliert, bei Daimler eine Form der Produktionslogistik. An Förderungen kamen vom Land Hessen 700.000 Euro, vom Land Sachsen-Anhalt schon mal 1,7 Mio. Euro. «Stellen Sie sich eine Welt vor», sagt Bergmann, «in der nichts mehr starr oder fest verankert ist. Maschinen, Werkzeuge, Fahrzeuge und sogar komplette Produktionslinien passen sich blitzschnell an neue Bedingungen an».
«Wir beenden die Gegenwart»
«Wir beenden die Gegenwart», heisst es selbstbewusst. «In der Zukunft gibt es keine Gabelstapler, keine Roboter, keine Akkus und keine Mechanik mehr». Das wird spannend.

















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