
Mit 24.346 TEU gilt die MSC Loreto derzeit als das grösste Containerschiff der Welt – ein schwimmender Riese der Mediterranean Shipping Company (MSC) mit Sitz in Genf. Wenn solch ein Gigant in Hamburg festmacht, ist das immer ein Ereignis. Furore macht hier die Transport-Box par excellence: der Container.
Fast sechs Millionen dieser Kisten hat die HHLA im Jahr 2024 bewegt, und 2025 sollen es noch mehr werden. Eng verknüpft mit der Erfolgsstory ist der Container Terminal Burchardkai der Hamburger Hafen Gesellschaft HHLA, der zurzeit eine der spannendsten «Um-Baustellen» Europas ist. Seine Modernisierung bei laufendem Betrieb, heisst es, gleiche einer Operation am offenen Herzen.
1968 kamen die ersten «bunten Boxen» im Hamburger Hafen an und prägen heute überall sein Bild. Bis 2024 wurden konzernweit 180 Millionen TEU umgeschlagen, auch dank neuer Technologien. Der HHLA Container Terminal Altenwerder ist seit seiner Eröffnung 2002 ein Paradebeispiel für den automatisierten Hafenbetrieb. Jetzt schreibt der Burchardkai diese Erfolgsgeschichte fort.
Gesa Witte (s.u.) hat als Terminalentwicklerin alle Hände voll zu tun, denn sie ist beteiligt am weltweit grössten «Brownfield»-Projekt der Branche. Aktuell stehen 23 Containerbrücken an den Kaimauern. Um die grössten Schiffe der Welt noch schneller löschen und beladen zu können, sind teilautomatisierte Abläufe und eine neue, massgeschneiderte Software in der Erprobung.
Seit 140 Jahren gibt es die HHLA, aber schon seit 836 Jahren den Hamburger Hafen. Auch in diesem Jahr feiert Deutschlands grösster Seehafen wieder Geburtstag – vom 9. bis 11. Mai.
Die komplette Geschichte aus dem HHLA-Magazin unter «Container Evolution Hamburg»

















